Drei Tage nicht gemoocst

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In die Tasten hauen – aber schnell und oft

Ab und zu muss ich arbeiten statt zu lernen. Und dabei reden alle von life-long-learning.

Und wie ist das bei meinen Mitmoocern (CoopMoocs,CoMoocs)? Mein Eindruck: die haben immer Zeit, haben alles gelesen und gehört, und schreiben („posten“) und zwitschern („twittern“) permanent und zeitgleich ihre Erkenntnisse („Content“) in den Datenraum (Moocspace).

Wie oft muss ich bei einem Mooc etwas posten? Was ist zu wenig? Ab wann verliere ich meine Follower, ähem, aktuell: meinen Follower?

Wie machen meine Mitmoocer das bloß? Mit dem Smartphone in der U-Bahn, in der Schlange vor dem Sicherheitscheck oder mal kurz an der roten Ampel?

Vielleicht auch einfach nicht so lange über jeden Post nachdenken. Also raus damit!

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5 Gedanken zu „Drei Tage nicht gemoocst

  1. Keine Bange, Deine Empfindungen betreffen all Deine Mitmoocer, die meisten müssen ebenfalls arbeiten, natürlich immer mit dem Gefühl das man in der Zeit wichtige Mooc Aktivitäten verpasst. Aber alles Lesen, und noch aktiv selber schreiben ist bei einem Mooc unmöglich. Liebe Grüße aus Berlin und ein frohes weitermoocen. Marc

  2. Hallo! Ja, leider ist es so, dass die Teilnahme an einem MOOC noch zusätzlich zum alltäglichen Wahnsinn ;) hinzu kommt. Zum Glück gibt es keine Mindestanforderungen, aber du hast recht, wenn man nicht mitmooct hat man schnell das Gefühl den Anschluss zu verlieren, oder aber die eigene Sichtbarkeit. Der Tipp, sich zu fokussieren (auf einzelne Aspekte oder Personen) fällt mir auch sehr schwer, ich klick mich grad gern überall durch, Treffe bekannte Gesichter und bin ganz neurig auf den Seiten der Newbies – alles ganz ohne Fokus, aber berauscht (im Hinterkopf weiß ich, dass ich gar nicht alle entdeckt habe). Die Schwierigkeit dabei ist, mal stehen zu bleiben und zu reflektieren, was habe ich denn jetzt alles mitgenommen, was ist denn meine Meinung dazu etc? Das frisst viel Zeit, auch das Bedürfniss, sich in Kommunikationen einzuklinken und am Ball zu bleiben, sich zu vernetzen ist auch harte Arbeit, gefühlt. Manchmal hilft es, sich selbst den Druck von den Schultern zu nehmen, klein anfangen – z.B. Twittern – das kollidiert nicht so stark mit dem Terminkalender ;) bietet aber viele Anknüpfungspunkte Viel Spaß weiterhin ;)

  3. eher spontan und ohne übersicht mitschwimmen, mit mut zur lücke, und impulse aufnehmen, wenn man sie gerade spürt. also spintan hier & jetzt kommentieren (so wie ich hier). diese spontan-feedbacks sind für das ganze sehr wichtig, und so kommt man selbst auch am ehesten in den groove, nicht von Moocs, sondern überhaupt des Social Web.

  4. Ich muss zwar nicht arbeiten, sondern studieren und die Kinder versorgen, aber mir geht es zum Teil sehr ähnlich. Kreuz und quer wird mal gelesen, manchmal auch gar nicht.
    Ähm und ohne Smartphone nutze ich nur den Laptop, den mir dann andere Familienmitglieder streitig machen …
    so long. Es ist ja alles kein muss, und du kannst mitnehmen, was du möchtest und ohne druck macht es doch mehr spaß.

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